Hedgehog - Stand Juni 2015

Wir haben ein kleines Mähwerk an den Hedgehog montiert. Einen fürchterlich schnell drehenden Motor mit einem selbstgebauten Mähmesser und eine Zusatzbatterie.

Nun, was soll ich sagen. Das Mähwerk mäht. Anfangs gab es kleinere Störungen, weil der Mähmotor nicht entstört war und dem Empfänger ziemlich in die Quere kam.
Aber nachdem dieses kleine Problem aus dem Weg geräumt war, mähte der Mäher. Allerdings offenbarte sich dabei ein ganz anderes Problem. Gedacht unter anderem als Rasentrimmer für schwer zugängliche Orte im Garten und in der freien Wildbahn muss ich nun feststellen, dass das präzise Manövrieren mit diesem kleinen Ding schwerer ist als gedacht. Etwas Übung schafft hier eventuell Abhilfe, aber trotzdem muss ich wohl einsehen, dass dieses imposante Gefährt mit seiner Mähfunktion einer popeligen Motorsense hoffnungslos unterlegen ist.
Der Hedgehog kann zwar mähen aber es ist eindeutig nicht seine Paradedisziplin.
Wir werden also demnächst zu der ursprünglichen Idee zurückkehren - dem Zerstören von Maulwurfshaufen...

Unterdessen habe ich mich entschlossen, erst einmal den S-RAM 5 fertigzubauen. Weitere Infos hier... 

Hedgehog - Stand Mai 2015

Das lustige Gefährt wurde inzwischen lackiert. Außerdem wurde Vorne und Hinten ein massiver Rammschutz angebracht. Sieht echt stylisch aus, vor allem, wenn man bedenkt, dass es hauptsächlich aus ein paar Stahlprofilen, einem ausrangierten Akkuschrauber und alten Plastikrädern besteht.

Damit man den Hedgehog auch im hohen Gras verfolgen kann haben wir einen Mast mit einer LED-Rundumleuchte angebracht.

Hier mal einige Filmchen...

Hedgehog - Stand April 2015

Die Hedgehog-Plattform ist in ihrer ersten Version fahrtüchtig.

Die Räder mussten wir allerdings schon wieder verändern. Die ursprüngliche Variante - ein einfaches Plastikrad mit einer Vollgummi-Ummantelung - hatte viel zu wenig (eigentlich überhaupt kein) Profil. Das kleinste Hindernis oder ein wenig Feuchtigkeit und das Vehikel kam nicht mehr vorwärts. Also habe ich die beiden Hinterräder mit etwas Profil ausgestattet. Und siehe da: Der Hedgehog saust mit beeindruckendem Tempo über das wüsteste Gelände.

Der Antrieb mit einem ausrangierten Akkuschrauber erweist sich als äußerst effektiv und kraftvoll. Ich hätte nicht gedacht, dass das so gut funktioniert...Steile Hänge, hohes Gras, Buckelpiste - alles kein Problem.

Die Lenkung ist zwar nicht der Knaller aber völlig ausreichend - funktionell, wie man sagt. Die Radaufhängung vorne und vor allem die Radnaben auf der Hinterachse...alles selbst geschweißt...und...ein wenig...nun ja... krumm und schief.

Macht aber nichts. Das abenteuerliche Gefährt rumpelt und rattert laut klappernd durchs Gelände. Das Ding soll ja keinen Hindernisparcour meistern, sondern über wüste Wiesen fahren.

Das Ganze in bewegten Bildern...

Hedgehog - Stand Februar 2015

Eine ferngesteuerte Maulwurfshaufenschredderkonstruktion.

So ein frisch aufgeschütter Maulwurfshaufen ist ja normalerweise für einen Männerrasenmäher kein Problem. Wenn diese Dinger aber schon ein paar Tage alt sind, von der Sonne getrocknet, dann sind sie hart wie Beton und somit ein besorgniserregendes Hindernis für meinen S-RAM-5.
Der S-RAM-5 soll nämlich keinen englischen Zierrasen trimmen, sondern eine Streuobstwiese. Und da gibt es nun mal Maulwurfshaufen. Manchmal unverschämt viele.

Die Lösung:  Der Hedgehog.

Die Konstruktion

Die Konstruktion des Fahrwerks ist schon ziemlich weit fortgeschritten. Angetrieben wird es mit Hilfe eines alten Akku-Schraubers. Im Spannfutter steckt eine kleine Achse mit einem aufgeschweißten Zahnrad. Auf der starren Hinterachse steckt ebenfalls ein Zahnrad mit gleicher Teilung. Ein Stück Fahradkette diet der Kraftübertragung. Die Hinterräder sind mit Radnaben, Marke Eigenbau, auf der Achse befestigt. So weit so gut.
Die Befestigung des Antriebsmotors muss noch einmal überarbeitet werden. Die erste Lösung mittels Rohrschellen ist nicht stabil genug. Der alte Schrauber entwickelt unter Vollgas beeindruckende Kräfte, die die Befestigungskonstruktion so in Wallung bringen, dass die Kette von den Ritzeln springt. Hier muss also eine wirklich stabile Konstruktion her.

Ich habe mir jetzt ziemlich massive Bügelschellen besorgt.Damit müsste ich eigentlich eine stabile Konstruktion hinkriegen.

Der Antrieb

Aus dem Akku-Schrauber wurde die Elektronik und der "Gashebel" entfernt und durch einen RC-Fahrtregler ersetzt. Die Steuerung funktioniert ganz gut. Drollig ist, dass der Schrauber eine Zweigangschaltung besitzt. Diese ist zwar manuell, aber man kann so die maximale Geschwindigkeit des Gerätes vorwählen.

Die Bereifung

Die Bereifung besteht aktuell aus einfachsten Plastikrädern eines Schieberasenmähers. Ein eher peinliches Bild.
In der nächsten Planungsstufe werden diese Räder mit einer breiten Gummilage eingehüllt, für mehr Grip. Die angetriebenen Hinterräder erhalten dann noch einen zweiten Gummisatz, der mit Spikes aufgerüstet wird. Für die Straße nur der Gummi, für das schwere Gelände die Spikes.

Die Schredderfunktion

Die Konstruktion der Schredderfunktion gibt es bisher nur am Computer.
Geplant ist ein Doppelschredderwerk, ähnlich einem Doppelmähwerk eines Rasentraktors, nur kleiner.

Die Auswahl der Motoren fand bisher noch nicht statt, da ich mir noch nicht sicher bin, ob die Schredderwerkzeuge besser mit hoher Geschwindigkeit durch die Erdhaufen rasen und diese pulverisieren oder aber mit langsamer Drehzahl, dafür aber hohem Drehmoment durch die Haufen pflügen. Feldversuche werden es zeigen, wenn das Fahrwerk erst mal über die Wiese donnert.